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Christmas World

Trends 2004/2005

Galleria Messe Messe Wenn man über die Messe schlendert fällt einem so einiges auf. Wirklich neue Trends gab es kaum, aber die Trends der letzten Jahre scheinen sich noch zu verstärken. Der Anteil von Import Ware aus Fernost, besonders China und Indien steigt stetig. Überhaupt liegt Indien mit seinen warmen, roten Farben generell bei Wohn- und Deco Accessoires im Trend. Weihnachten ist nicht nur der Weihnachtsbaum, sondern die gesamte Wohndekoration orientiert sich an dem Fest und der Jahreszeit. Aufgefallen sind mir auch viele Anbieter aus Polen und Tschechien, die zum Teil recht hübschen Glasschmuck, teilweise in alter böhmischer Tradition anbieten. Leider ist der zur Zeit kaum im deutschen Eintelhandel zu finden. Futter für die vielen Räuchermännchen aus dem Erzgebirge liefern die deutschen Traditionshersteller aus dem Erzgebirge und Odenwald in völlig neuen Duftvariationen.


TrendschauBuenos Aires FiestaAuf einer Trendschau, gestaltet vom holländischen Designer Gunnar Frank waren in diesem Jahr drei Trendwelten zu bestaunen. "Bethlehem Tradition" zeigte klassische und moderne Varianten der Krippe. Die Bandbreite reicht von schlichten ökologischen Modellen aus unbehandeltem Holz, bis zu metallen farbenen Krippen im Ikonen Stil.
"Bangalore Palace" ist eine Reise nach Indien zu Maharadschas Zeiten. Indische warme Farben, Kissen und Dekor Stoffe lassen sich mit modernen farblich passenden Glasschmuck gut kombinieren,der hier auch ohne Weihnachtsbaum auskommt. Gold, Kristall und Halbedelsteine sowie Seide und Brokat verwandeln das Wohnzimmer zu einen indischen Palast.
"Buenos Aires Fiesta" lässt südamerikanische Party Stimmung aufkommen. Schwarz und Silber werden hier mit kräftigen Pastell Töne wie Apricot, Lindgrün und Topas vereint. Verschiedenste Matrialien kommen zur Anwendung, Lack, Papier, Kunstoff, Glas und Glitter.
Erzgebirge "Tradition hat Zukunft" unter diesem Motto präsentierten sich die erzgebirgischen Kunsthandwerker und Spielzeugmacher auf einer Sonderschau bei der diesjährigen Christmasworld. Holz ist nach wie vor der Werkstoff im Erzgebirge. Alte traditionelle Formen lassen sich aber immer wieder im neuen Design beleben. So ist die Auswahl von Räuchermännchen, Nussknackern und Schwibbögen riesig. Das Markenzeichen "Echt Erzgebirge - Holzkunst mit Herz" das über 2000 Menschen im Erzgebirge beschäftigt, besticht durch seine Qualität die dem Käufer schon etwas mehr wert sein sollte. Mehr über den Verband der Hersteller und dem seit 1999 bestehenden Fachhandelsring ist unter der Adresse www.erzgebirge.com und www.erzgebirge.org zu erfahren.

Christmasworld Insgesamt muss ich sagen das gerade die deutschen Hersteller sehr schöne Produkte anbieten. Gerade Glasschmuck aus Thüringen, insbesondere Lauscha und aus Bayern bietet eine vielzahl von Formen und Farben, wobei auch die Freunde von traditionellen Christbaumschmuck voll auf ihre Kosten kommen. Leider sind diese Waren im Einzelhandel schwer zu finden und gerade in Kaufhäusern werden die Weihnachtsabteilungen zunehmend lieblos gestaltet. Hier sollte etwas geschehen um dem Kunden wieder Spass beim Einkauf zu geben, der sich sicherlich nicht negativ auf den Umsatz auswirken wird.

 

Weitere Informationen: www.christmasworld.messefrankfurt.com

Fotos: Michael Marsch ©


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